Du mich auch! - Götz von Berlichingen Gedächtnistour, Krautheim
Krautheim erhielt 1306 das Stadtrecht, der Stadtteil Altkrautheim wurde bereits 1096 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1399 bis 1806 unterstand die Stadt ganz dem Erzstift Mainz. Als Folge der Napoleonischen Kriege wurde der nördliche Teil des Oberamts Krautheim dem Großherzogtum Baden und der südliche Teil dem Königreich Württemberg zugeschlagen. 167 Jahre war die Jagst Grenzfluss zwischen Baden und Württemberg. Diese Bedeutung verlor sie 1973 mit der Bildung des Hohenlohekreises.
Die Stauferburg mit Bergfried, Burgkapelle und Burgmuseum prägen das Stadtbild. In der Burgkapelle aus der Stauferzeit wurden 1239 bis 1246 die Reichskleinodien während der Verbannung von Kaiser Friedrich II. versteckt. In der Nähe der Burg im Johanniterhaus dokumentiert das Johannitermuseum die Geschichte des gleichnamigen Ordens, der einst in Krautheim aktiv war.
Der Weinort Klepsau lädt zum jährlich stattfindenden Weinfest Kenner und Genießer zur Verkostung des edlen Rebensaftes ein. Der Ginsbach ist ein südlicher Zufluss der Jagst, der zwischen dem Wendischenhof und Oberginsbach entspringt. Ein kleiner Badesee sorgt für Abkühlung und Erfrischung. Das Tal des Ginsbaches ist landschaftlich sehr sanft und abwechslungsreich.
Der Erlenbach startet bei Assamstadt seinen Weg Richtung Bieringen, wo er in die Jagst einmündet. Sein Tal zählt zu den schönsten in der Region.
Besonderheiten: Burgmuseum und Johannitermuseum, Kuharsch, Badeseen in Unterginsbach und Oberginsbach, Heilig-Kreuz-Kapelle in Schöntal-Altdorf.