Von der Höhe zum Kochertal
Die nach Süden exponierten Hänge zeigen eine charakteristische Dreigliederung: unten steil im harten unteren Muschelkalk, flach geneigt
im mittleren Muschelkalk, dann wieder steil im oberen Muschelkalk. Hier haben fleißige Hände in Jahrhunderten grobe Muschelkalkbrocken aus dem Boden ausgelesen und auf den Parzellengrenzen der Weinberge zu Lesesteinhäufen aufgeschüttet. Diese Steinriegel verleihen der Hohenloher Weinbaulandschaft ihren besonderen Reiz. Bei Riesling und Silvaner, Spätburgunder und Trollinger ist es in der Ingelfinger Gastronomie gut essen und trinken. Und im ganzen Hohenloher Land mit seinen Burgen, Schlössern, Klöstern und Residenzstädtchen findet der Gast alles, was das Herz begehrt. Und wer die Natur liebt, findet weitgehend intakte Landschaft mit Streuobstwiesen und Trockenrasen, kühlen Bachschluchten und herrlichen Wäldern. Eine Blütezeit erlebte die Stadt von 1701 bis 1805 als Residenz der Fürsten zu Hohenlohe-Ingelfingen. Im Ingelfinger Teilort Criesbach wird alljährlich die Hohenloher Weinkönigin gewählt. Sie gilt als eine wichtige Repräsentantin des Weins.