Hotzenwald-Querweg, Etappe 1: Über den Dinkelberg in den Hotzenwald
Abwechslungsreicher könnte ein Wandertag kaum verlaufen: Während wir in Schopfheim tief unten im Wiesental starten liegt mit dem Eichener See bereits nach einer knappen Stunde eine echte Besonderheit am Weg. Der temporär erscheinende See ist eine Folge der löslichen Gesteinssteinschichten im Muschelkalk des Dinkelbergs. Wir queren das flache Hügelland mit seinen Streuobstwiesen und Pferdekoppeln hinüber nach Hasel, wo mit der Erdmannshöhle die schönste Tropfsteinhöhle im Südwesten wartet. Anschließend schwingt sich der Weg in den Schwarzwald auf, was für uns eine konditionsforderne Geländestufe hinüber ins Wehratal bedeutet. Danach geht es richtig zur Sache: Auf uns wartet der Aufstieg vom Stausee hinauf zum Hornbergbecken mit über 600 Höhenmetern. Dafür belohnen der Blick vom Beckenrand und die Stille an der Ödlandkapelle, ehe der Endspurt hinab nach Herrischried erfolgt.